Ken Forrester Gypsy 2006
Ken Forrester
Vorsicht wild! Diese südafrikanische Cuvée aus Shiraz und Grenache wirkt ,,wild`` ,ja fast dornig und verkörpert den afrikanischen Spirit.
Wie ein Löwe springt uns der Gaumen an, mit feinen Noten von Muskatnuss, etwas Zimt und dunklen Gewürzen mit Vanilleduft und einem ausgeprägten, konzentrierten Fokus roter Früchte.
Dieser Blend eigent sich gut zur Lagerung der nächsten zehn Jahre aber, dekantiert auch bereits jetzt schon ein Erlebnis. |
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| Land: | Südafrika | | Anbauregion: | Stellenbosch | | Suchkategorie: | Cuvée | | Wein-Stil: | Südafrika | | Weingut: | Ken Forrester | | Alkoholgehalt: | 14,5 % | | Säuregehalt: | 6 g/Liter | | Restsüße: | 1,75 g/Liter | | Verschlusstyp: | Kork | | zum Essen ...: | trinkt sich besonders gut zu ... Risotto, wohlriechendem Gegrilltem, Lamm und Rind. | | Rebsorte(n): | Syrah
Garnacha |
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Weingut-Info:
Das nur 32 Hektar große Weingut Ken Forrester liegt an den Hängen der Helderberg Moutains und ist eine der ältesten Farmen in Südafrika. Der heutige Besitzer Ken Forrester stammt aus Johannesburg und zog mit seiner Frau Teresa 1993 ans Kap, eigentlich, um eine Familie zu gründen. Nachdem die ersten Weine gekeltert wurden, eröffnete Ken zusammen mit seinem Freund und Partner Martin Meinert, der auch als Kellermeister für Ken Forrester arbeitet, direkt gegenüber des Weingutes das bekannte und sehr gute Restaurant 96 Winery Road.Ken Forrester hat im Hotelgewerbe gearbeitet und war unter anderem Vorsitzender der südafrikanischen Hotel and Restaurant Association. Seit kurzem hat er mit dem Gatrile Son & Co. sein zweites Restaurant eröffnet. Das Weingut gehört zu den ältesten Farmen in Südafrika, denn bereits 1689 wurde die Farm mit dem damaligen Namen Scholtzenhof vom deutschstämmigen Frederick Boot gegründet. Das Herrenhaus ist eines der ältesten erhaltenen Farmhäuser des Landes und wurde bereits 1699 erbaut. Die letzten 100 Jahre wurden die geernteten Trauben an die De Helderberg Co-op verkauft, bis sich Ken 1994 entschied, zuerst etwas Sauvignon Blanc mit Hilfe von Mike Dobrovic zu keltern. Ein Jahr später wurde der erste Chenin Blanc unter eigenem Etikett abgefüllt, der bis heute der Paradewein des Gutes ist. Das kleine Weingut ist gesegnet mit besonders alten Rebstöcken, was am Kap eher eine Seltenheit ist. Die Chenin Blanc-Stöcke sind etwa 30 Jahre alt, der Grenache bereits 50 Jahre und somit gehört das Weingut zu den wenigen, die überhaupt Grenache anbauen. Kürzlich wurden neue Merlot- und Shiraz-Trauben angebaut, um später das Portfolio zu vergrößern. Trotzdem bleibt der beste Wein des Gutes der Chenin Blanc, sowohl als spritziger, dabei aber dichter Sommerwein, als auch als alterungsfähige Spitzen-Spätlese, die bereits mit über 90 Punkten bewertet wurde. Die Duplexböden bestehen aus einer sandig-lehmigen Schicht mit verwittertem Gestein und Schotter. Der Kellermeister Martin Meinert, der auch für seine eigenen Weine auf Meinert Wines als auch für die Weine von Sylvan Vale verantwortlich ist, erzeugt Weine mit Tiefgang, die alle ein gehobenes Niveau haben. Die Spitze bildet dabei die Chenin-Blanc Spätlese "T - Noble Late Harvest" mit feiner Botrytis-Nase und schönen Aromen von Honig und Pfirsich. Der Durchschnittsertrag liegt bei 7,5 Tonnen pro Hektar. Die Ken Forrester Weine wurden bereits mit zahlreichen Auszeichnung bedacht, wie unter anderem den KLM Business Class Award, SAA Business Class "Wine of the Month" und Michelangelo International Award (Gold- und Silber Medaille).
Auszeichnungen:
Jg 2006 93 Punkte Wine Spectator
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